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Restless-Legs-Syndrom
Bewegungsdrang der Beine mit sensiblen Missempfindungen, vorwiegend in Ruhe.
Was ist das Restless-Legs-Syndrom?
Das Restless-Legs-Syndrom (RLS) ist eine neurologische Erkrankung, die durch einen unangenehmen Bewegungsdrang in den Beinen charakterisiert ist. Die Beschwerden treten typischerweise in Ruhe auf, besonders abends und nachts, und werden durch Bewegung vorübergehend gelindert.
Symptome
- Unangenehme Empfindungen in den Beinen (Kribbeln, Ziehen, Stechen)
- Imperativer Bewegungsdrang
- Verschlechterung in Ruhe und abends/nachts
- Besserung durch Bewegung
- Einschlafstörungen
- Tagesmüdigkeit und Erschöpfung
Diagnostik & Therapie
- Klinische Diagnosestellung: Erfassung der charakteristischen Symptome nach diagnostischen Kriterien
- Labordiagnostik: Überprüfung des Eisenstatus (Ferritin), Ausschluss sekundärer Ursachen
- Dopaminerge Medikation: L-Dopa oder Dopaminagonisten als Therapie der ersten Wahl
- Eisensubstitution: Bei nachgewiesenem Eisenmangel (Ferritin < 75 µg/l)
- Behandlung sekundärer Ursachen: Therapie von Grunderkrankungen oder Anpassung der Medikation
- Langzeitbetreuung: Regelmäßige Kontrollen zur Therapieoptimierung und Vermeidung von Augmentation